Reittherapie Kleiner-Scout
Sabine Röder  Reittherapeutin und Trainerin C - EWU/DOSB

WILLKOMMEN bei Reittherapie Kleiner-Scout

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Was ist Reittherapie ?

In den Therapieeinheiten werden die Klienten behutsam an das Pferd herangeführt und mit ihm vertraut gemacht.

Berührung und das Erleben des Getragen werdens werden genutzt, um Blockaden zu lösen und Vertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen.

In der Therapie kommen alle Tätigkeiten rund um das Pferd zum Einsatz, also das Versorgen des Pferdes genauso wie das Sitzen auf dem Pferderücken.

Der Klient lernt alle Gangarten des Pferdes kennen.  

Er reitet an der Longe oder wird in der Bahn oder im Gelände geführt.

Der Verlauf der Reittherapie folgt verschiedenen, aufeinanderfolgenden Phasen.

Nach einem Eingangsgespräch und ersten diagnostischen Beobachtungen wird eine individuelle Therapieplanung erstellt.

Eine ständige Überprüfung der Zielsetzung ist dabei selbstverständlich.

Die Therapie endet mit einem Abschlussgespräch.

Im Vordergrund steht die Einzeltherapie.

erlebnisorientierte Reittherapie

Bei der erlebnisorientierten Reittherapie steht nicht die reiterliche Ausbildung im Vordergrund, sondern die individuelle Förderung

jedes einzelnen Kindes / Jugendlichen mit seinen spezifischen Bedürfnissen.


Für wen? 

Für Kinder und Jungendliche deren psychosozialen, körperlichen oder geistige Entwicklung einer Stabilisierung und Förderung bedarf.

Kinder und Jugendliche mit :

  • ADHS, ADS , ADD

  • LRS, Dyskalkulie

  • Down Syndrom

  • Fein und Grob- Motorikschwäche

  • Verhaltensauffälligkeiten

  • gestörte Sozialverhalten

  • Eßstörungen

  • Aggressivität

  • Konzentrationsmangel

  • Schlafstörungen

  • Ängste

  • Überbelastung durch Stress; Burn-out

  • zu wenig Selbstbewußtsein

  • Gleichgewichtsstörungen

     

    WICHTIG! -Motorische Grundvoraussetzung für die Reittherapie ist die Kopfkontrolle. -Eine günstige Ausgangsposition ist die Sitzkontrolle. -Nicht erforderlich ist die Gehfähigkeit.

Warum Pferde ?

Pferde bieten Geborgenheit und Wärme und sind in Ihrer Art unvoreingenommen gegenüber dem Menschen der ihm mit oder ohne eine körperlichen Beeeinträchtigung bzw.  Erkrankung gegenübertritt.

Das Pferd spiegelt das Kind / Jugendlichen wieder und wir wissen somit "wo er gerade steht" und wie es ihm ergeht.

Somit haben wir die Möglichkeit und können das Befinden herausfinden.

Beim Draufsitzen und durch die dreidimensionale Bewegung des Pferdes auf die reiterliche Hüfte wird der Muskelaufbau trainiert und das Gleichgewicht sowie die Koordination und die Reaktion des Reitenden wird gefördert. Ein Pferd überträgt 110 mehrdimensionale Schwingungsimpulse in der Minute auf den Reiter. Diese entstehen durch 3 Arten von Bewegung: Hoch-Tief, Vor-und Zurück und von Seite zu Seite.
Diese Bewegungen werden auf die Mittelpositur des Reiters übertragen. Das Erstaunliche daran ist, dass dies genau dieselben Bewegungen sind, die der Mensch beim aufrechten Gang ausführt. Diese Art der Stimulation ist einzigartig und kann in keiner anderen Bewegungsbehandlung erreicht werden!


Die positive Wirkung des Pferdes auf den Reiter erfolgt nicht nur körperlich sondern beeinflusst auch auf der psychischen, geistigen und sozialen Ebene.

Das Pferd zeigt dem Kind /Jugendlichen wo seine Grenzen sind , diese werden oftmals besser aufgenommen, als wenn sie ein Therapeut versucht zu vermitteln.

Daher ist das Pferd der ideale Co-Therapeut !



Was kann es bewirken?

Die erlebnisorientierte Reittherapie bietet die Möglichkeit:

- Kontakt und Vertrauen zu entwickeln;

- seinen eignen Körper bewußter zu erleben;

- Körperverspannungen zu lösen ;

- Geborgenheit und Wärme zu spüren;

- sein Gleichgewicht und Balance wiederzuerlangen;

- Selbstbewußtsein und Verantwortung zu entwickeln;

- Verbesserung der Motorik ;

- Körperliche Fitness zu erlangen.

Kontraindikation

Auf Reittherapie verzichtet werden muss bei folgenden Krankheitsbildern:

    Neurologie:
    bei Unerreichbarkeit der freien Sitzbalance und Kopfkontrolle, unzureichendem Spreizsitz, nicht problemlos eingestelltem Anfallsleiden (Epilepsie).
     
    Orthopädie:
    bei Fehlstellungen von Wirbelsäule, Becken und Hüftgelenken, deren Mobilisation durch die Reittherapie entweder zu Schäden führt oder die eine Rumpfbehandlung in aufrechter Stellung auf dem Pferd nicht erlauben.
    Alle entzündlichen Prozesse im Knochen-Gelenk- Bereich. 
    Innere Medizin:
    bei akuter Zweiterkrankungen, Herz- Kreislaufinsuffizienz, maligner Hypertonie, Antikoagulantientherapie.
      
    Allgemein:
    bei Allergien gegen Pferde und ihre Umgebung, unüberwindlicher Angst.
       
    Aufbau der Reittherapie 
  1. Schnupperstunde

  2. Erstgespräch (mit Fragebogen)

  3. Aufbau eines Reittherapieplans

  4. Berichte über den Ablauf der Reittherapieeinheiten

  5. Schlussgespräch bzw. Zusammenfassung des Erfolgs